Herzrhythmus-Störung

Störung von Rhythmus und Frequenz

Als Herz­rhyth­mus­stö­rung bezeich­net man ein zu schnell, zu lang­sam oder unre­gel­mäs­sig schla­gen­des Herz. Die meis­ten Stö­run­gen sind nicht unmit­tel­bar gefähr­lich. Bei einer bedroh­li­chen Erkran­kung gibt es gute Behand­lungs­me­tho­den. Bei Beein­träch­ti­gung der Lebens­qua­li­tät oder bei einer bedroh­li­chen Erkran­kung gibt es gute Behand­lungs­mög­lich­kei­ten. Vor­hof­flim­mern ist die welt­weit häu­figs­te Herz­rhyth­mus­stö­rung. Unbe­han­delt erhöht Vor­hof­flim­mern das Risi­ko von Herz­in­suf­fi­zi­enz und einem Hirn­schlag.

Vor­hof­flim­mernKon­takt und Ter­mi­ne

Herzrhythmusstörung

Rhythmus und Frequenz-Störungen

Von einer Herz­rhyth­mus­stö­rung (Arrhyth­mie) wird gespro­chen, wenn das Herz unre­gel­mäs­sig schlägt. Vor­hof­flim­mern als häu­figs­te Herz­rhyth­mus­stö­rung.

Beim Vor­hof­flim­mern (abso­lu­te Arrhyth­mie) schlägt das Herz unko­or­di­niert, wobei die klei­nen Kam­mern, d.h. die Vor­hö­fe nicht mehr schla­gen und nur noch unkon­trol­liert flim­mern. Dem­zu­fol­ge ent­steht eine unko­or­di­nier­te Her­z­ak­ti­on, nicht mehr durch die Vor­hö­fe tak­tiert aber mit einem chao­ti­schen Ven­tri­ku­lä­rem Herz­rhyth­mus. Dies ver­spü­ren die Pati­en­ten sehr stark. Vor­hof­flim­mern ist die welt­weit häu­figs­te Herz­rhyth­mus­stö­rung bei Erwach­se­nen, eine Volks­krank­heit, wel­che bald zur Epi­de­mie aus­zu­ar­ten droht.

Die Erkran­kung tritt vor allem im höhe­ren Alter auf oder bei jün­ge­ren Pati­en­ten mit bestimm­ten Risi­ko-Pro­fi­len, wie z.B. auch bei trai­nier­ten Aus­dau­er­sport­ler. Oft wird der unkon­trol­lier­te Herz­rhyth­mus zufäl­lig, wäh­rend einer Jah­res­un­ter­su­chung ent­deckt. Ohne Risi­ko-Fak­to­ren, stellt das Vor­hof­flim­mern i.d.R. kei­ne aku­te Gefahr dar. Unbe­han­delt erhöht Vor­hof­flim­mern jedoch das Risi­ko von Herz­in­suf­fi­zi­enz und Hirn­schlag.

Unsere Behandlungen

Ablations-Methoden bei Vorhofflimmern

Das Herz & Rhyth­mus Zen­trum ist spe­zia­li­siert auf die Unter­su­chung und Behand­lung von Vor­hof­flim­mern ins­be­son­de­re bei hart­nä­cki­gem oder kom­ple­xem Vor­hof­flim­mern, wie z.B. bei schon vor­be­han­del­ten Pati­en­ten nach einer oder meh­re­ren Kathe­ter-Abla­tio­nen.

Das Vor­hof­flim­mern ist die häu­figs­te Rhyth­mus­stö­rung, und die­se kommt von den Lun­gen­ve­nen wel­che in den lin­ken Vor­hof mün­den (Weis­ser Stift).

Im Fol­gen­den erfah­ren Sie mehr über die Erkran­kun­gen Herz­rhyth­mus­stö­rung und Vor­hof­flim­mern, sowie die am Herz & Rhyth­mus Zen­trum ange­bo­te­nen The­ra­pi­en.

Herzchirurgie-Professor-Salzberg-Zuerich

Empfohlenes Vorgehen bei Herzrhythmus-Störung und Vorhofflimmern

Falls Sie von Herz­rhyth­mus­stö­rung oder Vor­hof­flim­mern betrof­fen sind, emp­feh­len wir Ihnen eine kar­dio­lo­gi­sche Unter­su­chung mit Ihrem Haus­arzt oder Kar­dio­lo­gen zu pla­nen.

Sprechstunden am Herz & Rhythmus Zentrum

  • Herz­rhyth­mus­stö­run­gen (abge­klärt)
  • Kathe­ter-Abla­ti­on bei Vor­hof­flim­mern
  • Chir­ur­gi­sche Abla­ti­on bei Vor­hof­flim­mern (thora­kosko­pi­sche Abla­ti­on)
  • Hybrid-Abla­ti­on bei Vor­hof­flim­mern
  • Herz­ohr­ver­schluss (Alter­na­ti­ve zum Blut­ver­dün­ner)
  • Zweit­mei­nung (Second Opi­ni­on)

Kontakt und Termine

+41 44 209 25 48
Online-Ter­mi­ne

Begriff und Ursachen

Was sind krankhafte Herzrhythmusstörungen (Arrhythmie)?

Herz­rhyth­mus­stö­run­gen kom­men häu­fig vor. Dass das Herz hin und wie­der mal zu schnell oder zu lang­sam schlägt, muss kein Zei­chen für eine Erkran­kung sein. Tre­ten Herz­rhyth­mus­stö­run­gen jedoch häu­fi­ger oder über einen län­ge­ren Zeit­raum auf, soll­te man die Ursa­che abklä­ren las­sen.

Die Ursa­chen krank­haf­ter Herz­rhyth­mus­stö­run­gen sind Schä­di­gun­gen bezie­hungs­wei­se Stö­run­gen am Sinus­kno­ten, dem natür­li­chen Schritt­ma­chers des Her­zens. Auch Schä­den am soge­nann­ten Reiz­lei­tungs­sys­tem, das die elek­tri­schen Impul­se vom Sinus­kno­ten zu den Herz­mus­kel­zel­len lei­tet und so für das rhyth­mi­sche Zusam­men­zie­hen des Herz­mus­kels sorgt, kön­nen Herz­rhyth­mus­stö­run­gen her­vor­ru­fen.

Wie gefährlich sind Herzrhythmusstörungen?

Unre­gel­mäs­sig­kei­ten des Herz­schla­ges kön­nen völ­lig nor­mal sein. Jeder hat irgend­wann in sei­nem Leben mit Herz­rhyth­mus­stö­run­gen zu tun. Ob Herz­rhyth­mus­stö­run­gen harm­los oder lebens­be­droh­lich sind, kann i.d.R. ein Kar­dio­lo­ge nach aus­führ­li­cher Unter­su­chung des Pati­en­ten dia­gnos­ti­zie­ren.

Team-Work von Kardiologen und Herzchirurgen

In der moder­nen Herz­me­di­zin über­nimmt das inter­dis­zi­pli­nä­re Team-Work von Kar­dio­lo­gen und Herz­chir­ur­gen als „Heart Team“ eine tra­gen­de Rol­le in der Dia­gno­se und Behand­lung von Herz­rhyth­mus­stö­run­gen.

Ursachen von Herzrhythmusstörungen

  • Koro­na­re Herz­krank­heit (KHK)
  • Herz­in­farkt
  • Herz­mus­kel­ent­zün­dung
  • Herz­mus­kel­er­kran­kung
  • Herz­klap­pen­er­kran­kung
  • ange­bo­re­ne Herz­feh­ler
  • Blut­hoch­druck­kri­se
  • Schild­drü­sen­über­funk­ti­on und Unter­funk­ti­on (Hypo­thy­reo­se)
  • Blut­ar­mut (Anämie)
  • Lun­gen­er­kran­kung
  • Fehl­re­gu­la­tio­nen des vege­ta­ti­ven Ner­ven­sys­tems
  • Stress
  • Über­mäs­si­ger Genuss von Alko­hol, Kaf­fee
  • Dro­gen
  • Neben­wir­kung von Medi­ka­men­ten

Symptome und Formen

Symptome bei Herzrhythmusstörungen

Bei Herz­rhyth­mus­stö­run­gen kön­nen die Sym­pto­me sehr unter­schied­lich sein und wer­den oft auch sehr ver­schie­den wahr­ge­nom­men. Leich­te und gele­gent­li­che Herz­rhyth­mus­stö­run­gen bemer­ken man­che gar nicht, wäh­rend ande­re sie als sehr bedroh­lich emp­fin­den.

Langsame Herzrhythmusstörungen

Von einer lang­sa­men (bra­dy­kar­den) Herz­rhyth­mus­stö­rung spricht man, wenn der die Herz­fre­quenz län­ger­fris­tig unter 60 Schlä­ge pro Minu­te fällt. Ein lang­sa­mer Herz­rhyth­mus ist nicht zwin­gend krank­haft. Gut trai­nier­te Aus­dau­er­sport­ler kön­nen durch­aus eine stän­dig nied­ri­ge Herz­fre­quenz mit unter 60 Schlä­gen pro Minu­te und gesenk­ten Ruhe­puls haben, ohne krank zu sein. Kommt es zwi­schen den Herz­schlä­gen zu Pau­sen, die län­ger als drei Sekun­den dau­ern, nennt man dies Asys­to­lie.

Prof Salzberg Herzchirurg untersucht Elektrokardiogramm

Schnelle Herzrhythmusstörungen

Schlägt das Herz zu schnell, spricht man ab mehr als 100 Schlä­gen pro Minu­te von einer schnel­len (tachy­kar­den) Herz­rhyth­mus­stö­rung. Ein­zel­ne zusätz­li­che Herz­schlä­ge neben dem Grund­rhyth­mus heis­sen Extra­sys­to­len. Meist machen sich Extra­sys­to­len als Herz­stol­pern bemerk­bar.

Symptome bei langsamen Rhythmusstörungen

  • Herz­stol­pern
  • Schwin­del
  • Benom­men­heit
  • Kurz­zei­ti­ge Bewusst­seins­ver­lus­te („Kreis­lauf­kol­laps“)
  • Vor­über­ge­hen­de Seh- oder Sprach­stö­run­gen

Symptome bei schnellen Rhythmusstörungen

  • Herz­klop­fen
  • Herz­ra­sen
  • Ner­vo­si­tät

Risiken schneller Herzrhythmusstörungen

  • Vor­hoff­lat­tern
  • Vor­hof­flim­mern
  • Kam­mer­flat­tern (Kam­mer­flim­mern)

Vorhofflimmern

Symptome bei Vorhofflimmern

Vor­hof­flim­mern ist die häu­figs­te Herz­rhyth­mus­stö­rung. Die Herz­vor­hö­fe schla­gen nicht mehr regel­mäs­sig, son­dern zu schnell oder zu lang­sam, unre­gel­mäs­sig und unko­or­di­niert. Die­se chao­ti­sche Her­z­ak­ti­on kann völ­lig unbe­merkt blei­ben und sich durch eine Kom­pli­ka­ti­on wie z.B. einem Hirn­schlag zum ers­ten Mal äussern.Aber die Sym­pto­me sind sehr varia­bel. Die­se kön­nen mit dem unan­ge­pass­ten Puls zusam­men­hän­gen, durch die feh­len­de Herz­leis­tung her­vor­ste­chen oder gar ande­re Erkran­kun­gen Mimi­kern. Es gibt Pati­en­ten die beim kleins­ten Vor­hof­flim­mern schlim­me Atem­not oder gar Panik­at­ta­cken bekom­men.

Spezifische Symptome bei Vorhofflimmern

  • unre­gel­mäs­si­ger Herz­schlag und Puls
  • Herz­stol­pern, Herz­ra­sen, Pal­pi­ta­tio­nen
  • Schwin­del, Schwit­zen, Atem­not­in­ne­re
  • Unru­he, Angst­ge­füh­le
  • Abge­schla­gen­heit, Müdig­keit
  • Brust­schmer­zen
  • Erschöp­fung, ein­ge­schränk­te Leis­tungs­fä­hig­keit

Risiken bei Vorhofflimmern

Vor­hof­flim­mern führt zu einem 5-fach erhöh­ten Risi­ko für einen Hirn­schlag. Infol­ge der unre­gel­mäs­si­gen Her­z­ak­ti­vi­tät kön­nen sich Blut­ge­rinn­sel im lin­ken Herz­ohr bil­den, die in den Kör­per gestreut wer­den und klei­ne­re Gefäs­se ver­stop­fen. Im Hirn führt dies zum gefürch­te­ten Hirn­schlag. Durch lang anhal­ten, unre­gel­mäs­si­gen und zu schnel­len Herz­schlag kann es über die Zeit aber auch zur Ent­wick­lung einer Herz­schwä­che (Herz­in­suf­fi­zi­enz) kom­men. Daher führt das unbe­han­del­te Vor­hof­flim­mern zu einer erhöh­ten Sterb­lich­keit, zu Spi­tal­auf­ent­hal­ten und natür­lich zu einer Beein­träch­ti­gung der Lebens­qua­li­tät.

Diagnose

Diagnose von Rhythmusstörungen und Vorhofflimmern

Um Vor­hof­flim­mern fest­zu­stel­len, befragt der Arzt den Betrof­fe­nen zunächst nach sei­nen Beschwer­den und Sym­pto­mes. Anschlies­send fol­gen wei­te­re Dia­gno­se­ver­fah­ren. Eigent­lich wird Vor­hof­flim­mern mit einem Elek­tro­kar­dio­gramm (EKG) dia­gnos­ti­ziert.

Wenn die­ses Vor­hof­flim­mern aber nur gele­gent­lich auf­tritt ist es schwie­rig die­ses mit einer Moment­auf­nah­me zu sichern. Des­we­gen wer­den Langzeit-EKG’s durch­ge­führt, wie das 24/48h-Hol­ter-EKG genannt.

Es gibt aber noch bes­se­re Ver­fah­ren um eine kon­ti­nu­ier­li­che EKG-Auf­zeich­nung zu bekom­men. Die­se Gerä­te sind unter­schied­lich. Sie kön­nen mit einem Pflas­ter auf­ge­klebt wer­de, oder ein Mikro­chip wird unter die Haut plat­ziert oder seit neu­em kann auch mit neu­en Smart­pho­nes und spe­zi­el­len Apps gear­bei­tet wer­den um das Vor­hof­flim­mern zu sehen.

Wenn die Dia­gno­se gesi­chert ist müs­sen alle mög­li­chen Ursa­chen der Herz­rhyth­mus­stö­run­gen aus­ge­schlos­sen wer­den. Hier­zu wer­den durch einen Kar­dio­lo­gen eine Blut­ent­nah­me, eine Echo­kar­dio­gra­phie (Her­zultra­schall) und eine Ergo­me­trie (Belas­tung EKG) durch­ge­führt. Zusätz­lich kann ihr Herz­spe­zia­list noch eine CT-Unter­su­chung (Com­pu­ter­to­mo­gra­phie) oder einen Herz­ka­the­ter ver­an­las­sen.

Typische EKG-Kurve eines normalen Herzschlages

Die Herz­strom­kur­ve setzt sich aus ver­schie­de­nen Wel­len und Zacken zusam­men, die den Ver­lauf der elek­tri­schen Impul­se im Her­zen sicht­bar machen.

Grafik Elektrokardiogramm (EKG) mit gesundem Herzrhytmus
Das EKG zeigt einen gesun­den Herz­rhyth­mus

EKG-Kurve mit Vorhofflimmern

Zur Bestä­ti­gung der Dia­gno­se „Vor­hof­flim­mern“ wird ein Elek­tro­kar­dio­gramm (EKG) durch­ge­führt. Das fol­gen­de EKG zeigt abso­lu­te Arrhyth­mie. Die gros­sen Zacken (QRS) sowie die Grund­li­ni­en sind völ­lig unre­gel­mäs­sig.

Grafik mit Elektrokardiogramm (EKG) bei krankhaftem Vorhofflimmern
Das EKG zeigt Vor­hof­flim­mern – die abso­lu­te Arrhyth­mie. Die gros­sen Zacken (QRS) sowie die Grund­li­ni­en sind völ­lig unre­gel­mäs­sig.

Abklärungen bei Vorhofflimmern

  • Mes­sung von Puls und Abhö­ren des Her­zens
  • Elek­tro­kar­dio­gramm (Ruhe-, Lang­zeit- oder Belas­tungs-EKG)
  • Ultra­schall­un­ter­su­chung des Her­zens (Echo­kar­dio­gra­phie)
  • Blut­un­ter­su­chun­gen
  • Rönt­gen­auf­nah­me oder Com­pu­ter­to­mo­gra­phie (CT) des Brust­korbs (Herz & Lun­ge)
  • Echo­kar­dio­gra­phie

Unsere Therapie-Optionen

Grundsatz bei der Therapie von Vorhofflimmern

Jeder Pati­ent mit Vor­hof­flim­mern wird behan­delt und muss kom­plett abge­klärt wer­den. Die The­ra­pie lei­tet sich dann aus den Abklä­run­gen ab. Wenn das Vor­hof­flim­mern Sym­pto­ma­tisch ist wird es aggres­siv Behan­delt. Ziel der The­ra­pie ist, die Beschwer­den zu eli­mi­nie­ren oder lin­dern und dem Risi­ko Hirn­schlags vor­zu­beu­gen. Es gibt gene­rell zwei The­ra­pie-Ansät­ze.

Die Rhyth­mus­kon­trol­le wo ver­sucht wird einen Sinus Rhyth­mus wie­der­her­zu­stel­len und wenn das nicht gelingt oder nicht nage­strebt wird die Fre­quenz Kon­trol­le – um das Vor­hof­flim­mern bes­ser zu kon­trol­lie­ren. Alle Pati­en­ten unab­hän­gig ob Rhyth­mus- oder Fre­quenz­kon­trol­le bekom­men die not­wen­di­ge Auf­merk­sam­keit in Bezug auf die Hirn­schlag-Pro­phy­la­xe.

Die chir­ur­gi­sche Abla­ti­on wur­de vor mehr als zehn Jah­ren am Uni­ver­si­täts­spi­tal Zürich von Prof. Salz­berg und Dr. van Boven ein­ge­führt. Seit­her wur­den zahl­rei­che Vor­hof­flim­mern-Pati­en­ten mit die­ser Metho­de erfolg­reich behan­delt. In den Pati­en­ten-Vide­os mit Prof. Salz­berg erfah­ren Sie mehr über die Ergeb­nis­se der chir­ur­gi­schen Abla­ti­on bei Vor­hof­flim­mern.

Therapie-Methoden bei Vorhofflimern

  • Medi­ka­men­te
  • Kar­dio­ver­si­on («Neu­start» des behand­lungs­be­dürf­ti­gen Rhyth­mus mit Strom­stös­sen oder Medi­ka­men­ten)
  • Kathe­ter-Abla­ti­on (Tei­le des inne­ren Herz­ge­we­bes wer­den ver­ödet)
  • Chir­ur­gi­sche Abla­ti­on (Thora­kosko­pi­sche Abla­ti­on)
  • Herz­schritt­ma­cher (bei lang­sa­mem Herz­schlag)

Katheter-Ablation bei Vorhofflimmern

Nur bei sym­pto­ma­ti­schen Pati­en­ten. In der Regel ist das ver­öden oder das gefrie­ren mit Käl­te mit­tels Kathe­ter über die Leis­te das Mit­tel der Wahl bei Pati­en­ten mit unkom­pli­zier­tem Vor­hof­flim­mern. Es ist ein sehr scho­nen­der Ein­griff der pro­blem­los wie­der­holt wer­den kann. Der Ein­griff wird von einem Elek­tro­phy­sio­lo­gen mit einer Elek­tro­phy­sio­lo­gie Anla­ge durch­ge­führt. Der gros­se Vor­teil die­ser Metho­de ist das die Herz­rhyth­mus­stö­run­gen zum Zeit­punkt des Ein­grif­fes aus­ge­löst, ver­mes­sen und ter­mi­niert wer­den kön­nen.

Katheter-Ablation bei Vorhofflimmern
Kathe­ter-Abla­ti­on

Chirurgische Ablation bei Vorhofflimmern

Nur bei Sym­pto­ma­ti­schen Pati­en­ten wo Medi­ka­men­te und/oder die Kathe­ter-Abla­ti­on kei­ne Ergeb­nis­se brin­gen, hat sich die chir­ur­gi­sche eta­bliert. Im Spe­zi­el­len und bei hart­nä­cki­gen Fäl­len ver­spricht die Thora­kosko­pi­sche Abla­ti­on gute Behand­lungs­er­fol­ge. Die­se mini­mal-inva­si­ve Ope­ra­ti­ons­me­tho­de ist unse­re Kern­kom­pe­tenz. Die Vor­zü­ge des Ein­grif­fes sind eine hohe Effek­ti­vi­tät und die Opti­on des Abset­zens von Blut­ver­dün­ner durch die im glei­chen Ein­griff erfolg­te Ent­fer­nung des lin­ken Herz­ohrs zu ermög­li­chen.

Prof. Salzberg bei chirurgische Ablation bei Vorhofflimmern
Chir­ur­gi­sche Abla­ti­on

Hybrid-Ablation bei Vorhofflimmern

Das mini­mal-inva­si­ve Hybrid-Abla­ti­ons­ver­fah­ren kom­bi­niert das Fach­wis­sen und die Tech­no­lo­gi­en der Elek­tro­phy­sio­lo­gie und Herz­chir­ur­gie in einem Ver­fah­ren. Bei der Hybrid-Abla­ti­on wer­den zwei ergän­zen­de Behand­lungs­stra­te­gi­en zusam­men­ge­führt: Die elek­tro­phy­sio­lo­gi­sche Unter­su­chung und Behand­lung mit dem Kathe­ter «von innen» und die chir­ur­gi­schen Abla­ti­on «von aus­sen». Neus­te Stu­di­en zei­gen dass die Kom­bi­na­ti­on bei­der Ver­fah­ren die Ergeb­nis­se bei per­sis­tie­ren­dem Vor­hof­flim­mern deut­lich ver­bes­sert.

Hybrid-Abla­ti­on

Patientenvorträge - Vorhofflimmern

Pati­en­ten­vor­trä­ge

Patientenstimmen - Ablation bei Vorhofflimmern

Pati­en­ten­stim­men

Vorhofflimmern-Blog von Prof. Salzberg

Vor­hof­flim­mern