Glossar

Wie entsteht Vorhofflimmern?

Vor­hof­flim­mern ent­steht durch eine abnor­ma­le elek­tri­sche Akti­vi­tät im lin­ken Vor­hof und im Mün­dungs­be­reich der Lun­gen­ve­nen. Als Fol­ge schla­gen die Vor­hö­fe unko­or­di­niert und zu schnell. Die unre­gel­mäs­si­ge elek­tri­sche Akti­vi­tät in den Herz­vor­hö­fen wird auf die Kam­mern über­tra­gen, so dass die­se eben­falls unre­gel­mäs­sig und zu schnell schla­gen. Gleich­zei­tig ist der Pump­vor­gang der Vor­hö­fe und der Kam­mern nicht mehr auf­ein­an­der abge­stimmt. Im Elek­tro­kar­dio­gramm (EKG) äus­sern sich die­se Ver­än­de­run­gen in einem Ver­lust der P-Wel­len und unre­gel­mäs­si­gen Abstän­den zwi­schen den QRS- Kom­ple­xen.